Die 30 gewalttätigsten Städte der Welt

Baghdad, Irak

Bagdad, Irak

Bagdad ist eine Stadt mit über 7 Millionen Einwohnern und wurde als einer der unfreundlichsten Orte der Welt eingestuft. Im Jahr 2003 marschierten die USA in den Irak ein, was zu einem Krieg führte, der bis 2011 andauerte und bei dem ein Großteil der Infrastruktur Bagdads zerstört wurde. Die politische Instabilität in der Region führte zum Aufstieg der Terrororganisation Daesh, die in Bagdad und weltweit in anderen Ländern Anschläge verübte. Im Jahr 2017 erklärte der Premierminister des Landes, dass Daesh besiegt worden sei. Schießereien, Bombenanschläge und Entführungen sind jedoch immer noch etwas, womit die Menschen in Bagdad zu kämpfen haben.

Homizidrisiko: HOCH
Extremistengruppen wie Daesh (ISIS) verüben Anschläge in Bagdad, insbesondere in Hotels, Restaurants, politischen Versammlungen und Einkaufszentren. Aufgrund der terroristischen Gruppen und der Kriegsführung in dieser Stadt besteht ein erhebliches Risiko, in Gewalttaten verwickelt zu werden und sein Leben zu verlieren. In der Stadt finden regelmäßig Proteste statt, die oft gewalttätig werden und zu Todesfällen führen. Es wird empfohlen, dass Sie Ihre politischen und religiösen Überzeugungen geheim halten, um gewalttätige Auseinandersetzungen zu vermeiden.’

Transport und Taxis Risiko: HOCH
Der Terrorismus in Bagdad macht das Reisen gefährlich – terroristische Gruppen errichten gefälschte Fahrzeugkontrollpunkte, um Anschläge auf Ausländer zu verüben. Die Straßen sind gefährlich, und es kommt häufig zu tödlichen Verkehrsunfällen. Reisen Sie nur in einem gepanzerten Fahrzeug mit einem erfahrenen Führer.

Überfallrisiko: HOCH
Gewaltverbrechen sind in Bagdad an der Tagesordnung. Als Ausländer werden Sie ein Ziel sein. Es wird empfohlen, Ihre Wertsachen sicher aufzubewahren und nur in Gruppen mit einem erfahrenen Führer zu reisen.

Naturkatastrophenrisiko: HOCH
In diesem Gebiet besteht die Gefahr von Erdbeben, Überschwemmungen und Dürreperioden. Im Oktober 2015 kam es im Irak zu Überschwemmungen, die die Behörden veranlassten, den Notstand auszurufen. Stromausfälle, überlaufende Abwasserkanäle und überflutete Straßen waren in Bagdad weit verbreitet. Dutzende von Irakern erlitten Stromschläge, als elektrische Anlagen mit dem Hochwasser in Berührung kamen.

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