Die 30 gewalttätigsten Städte der Welt

San Pedro Sula, Honduras

San Pedro Sula

San Pedro Sula ist die zweitgrößte Stadt von Honduras und war bis 2016 die Mordhauptstadt der Welt. Entführungen, Erpressungen, Morde und Korruption sind im Zusammenhang mit dem Drogenhandel weit verbreitet. Die schlimmsten Banden der Stadt sind MS-13 und Barrio 18. Diese Banden sind auf Erpressungseinnahmen aus der Öffentlichkeit angewiesen und rekrutieren junge Kinder, um einige ihrer brutalen Morde auszuführen.

Homizidrisiko: HOCH
Satte 5 Jahre lang (zwischen 2010 und 2015) hatte Honduras die höchste Mordrate der Welt. Obwohl die Stadt diesen Titel noch immer nicht innehat, gibt es jeden Tag neue Mordopfer, das ganze Jahr über. Die Gewalt entsteht hauptsächlich durch Kämpfe zwischen Banden, die versuchen, die Kontrolle über die Stadtgebiete zu erlangen. Oft werden dabei unschuldige Opfer getötet. Auch wenn Touristen nicht zu den Hauptzielen des organisierten Verbrechens gehören, ist Vorsicht geboten, denn das Risiko, ins Kreuzfeuer zu geraten, ist groß. 83,4 % der Tötungsdelikte in Honduras werden mit Schusswaffen verübt, in den USA sind es nur 60 %.

Verkehrs- und Taxirisiko: HOCH
Raubüberfälle und sogar Entführungen sind entlang der Verkehrswege in Honduras an der Tagesordnung. In der Stadt verkehren unlizenzierte Taxis, die gefährlich sind, da sie oft von Banden betrieben werden. Reisen Sie nicht mit öffentlichen Bussen, die oft Ziel bewaffneter Überfälle sind.

Taschendiebstahlrisiko: HOCH
Wenn Sie durch die Straßen von San Pedro Sula gehen, sind viele Leute hinter Ihrem Geld und Ihren Wertgegenständen her. Kleinkriminalität wie diese ist die häufigste Form der Kriminalität in der Stadt. Vermeiden Sie es, allein durch die Straßen zu laufen und nehmen Sie hauptsächlich die von Ihrem Hotel empfohlenen Taxis.

Naturkatastrophenrisiko: HOCH
Honduras ist besonders anfällig für Wirbelstürme, Überschwemmungen und Erdbeben. Auch Dürren und Waldbrände sind keine Seltenheit. Im November 2020 wurde die Region innerhalb von etwa zwei Wochen von zwei schweren Wirbelstürmen heimgesucht. Es handelte sich um eine der schlimmsten Naturkatastrophen in Mittelamerika, und die Wirbelstürme trafen Honduras sehr hart und machten Tausende von Menschen obdachlos.

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